Zwei Tage im Seil: Intensiv-Schulung am Wagnerfels

Verfasst am 05. Juni 2018.

Vergangene Woche nahmen unsere Fachleute für Felsbeurteilungen und Gefährdungsanalysen an der Fortbildung „Arbeitssicherheit Höhenarbeit“ teil.

Bei der zweitägigen Veranstaltung, die am Wagnerfelsen in Waischenfeld stattfand, konnten Simone Pflaum, Thomas Struller, Hendrik Belz und Carina Schmitz ihre theoretischen und praktischen Kompetenzen im Bereich Felsbegehungen erweitern.

Nutzung eines temporären Horizontalsicherungssystems (Lifeline) als Anschlagpunkte für das Abseilen.

Häufig stehen im Gelände keine geeigneten, natürlichen Anschlagpunkte zur Verfügung. Durch das Setzen von unauffälligen Bohrhaken können gezielt die idealen Anschlagpunkte für die geplante Seilfahrt geschaffen werden.

Die Fortbildungsinhalte umfassten das sichere Abseilen in unbekanntem Felsgelände, das Aufsteigen am Seil mit croll und Steigklemmen, das Ablassen einer Person am ID, sowie die Rettung einer bewusstlosen Person aus Steilwänden mittels Flaschenzug. Zusätzlich wurden Kriterien zur Wahl von Fixpunkten thematisiert, sowie das Setzen von Bohrhaken im Falle fehlender Fixpunkte gelehrt. Auch das Einrichten einer Lifeline als temporäres Horizontalsicherungssystem, das als flexibel einsetzbarer Anschlagpunkt genutzt werden kann, wurde erlernt.

Wir bedanken uns bei dem Fortbildungsleiter Christoph Rieser von Campo alpin für die lehrreichen Tage am und im Seil und die auf unsere Anforderungen abgestimmten Ausbildungsinhalte. Die neu erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten tragen dazu bei, dass wir am Felsen noch sicherer und effizienter arbeiten können, wovon wir sowohl bei der Begutachtung von Felsobjekten als auch bei der Kontrolle von Sicherungsbauwerken profitieren werden.

Vorbereitungen für das
Ablassen einer Person über
das selbstbremsende Abseilgerät ID.
Beispiel aus der Praxis:
Simone Pflaum dokumentiert
Kluftöffnungen in einer
Steilwand in Nankendorf (rechts)

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