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Begriff Definition
KMF

Die KMF sind industriell gefertigte künstliche Mineralfasern. Man unterscheidet die vier Gruppen Glaswolle (weiße oder gelbe lange Fasern), Steinwolle (dunklere, grüngelbe Fasern), Schlackenwolle (dunkle, bräunliche Fasern; wenig verbreitet) und Keramikfasern (weiß; Hochtemperaturwolle).

Die KMF wurden und werden in erster Linie zur Wärme- und Schalldämmung eingesetzt (u. a. im Dach-, Decken- und Wandbereich, in Lüftungs- und Heizanlagen), teils auch als Ersatz für asbesthaltige Produkte. Vor 1996 produzierte KMF werden als „Alte Mineralwollen“ bezeichnet. Diese können lungengängige Fasern mit geringer biologischer Abbaubarkeit freisetzen und sind daher als krebserzeugend eingestuft. Nach einer Übergangsphase dürfen seit 2000 nur noch biologisch abbaubare Mineralfasern mit RAL-Gütezeichen in den Verkehr gebracht werden.

Mineralfaserprodukte

Mineralfaserprodukte

KMF in alter Feuerschutztür

KMF in alter Feuerschutztür

Dachdämmung aus KMF

Dachdämmung aus KMF

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