Zulassung BBodSchG verlängert

Zulassung gemäß § 18 BBodSchG verlängert

Verfasst am 14. Februar.

Laut § 18 BBodSchG müssen „Sachverständige und Untersuchungsstellen, die Aufgaben nach diesem Gesetz wahrnehmen, die für diese Aufgaben erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit besitzen sowie über die erforderliche gerätetechnische Ausstattung verfügen“.

Konkret müssen in Bayern im gesetzlich geregelten Bereich Boden- und Altlastuntersuchungen von nach § 18 BBodSchG zugelassenen Untersuchungsstellen durchgeführt werden. Für die Entnahme und laboranalytische Untersuchung von Feststoff-, Wasser- und Bodenluftproben haben wir daher erneut per Antrag unsere Zulassung vom Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) erfolgreich verlängern lassen. Unser Institut ist mit dieser Urkunde und der zugehörigen Anlage für die Untersuchungsbereiche 1.1, 2.1 und 3.1 (Probenahme und Vor-Ort-Untersuchungen Feststoffe, Eluate und Perkolate, wässrige Medien, Bodenluft/Deponiegas) bis Januar 2029 zugelassen.

Die Dokumente können Sie hier einsehen: Urkunde / Anlage Verfahrensliste

Unsere weiteren Zulassungen finden Sie unter „Akkreditierungen, Anerkennungen, Managementsystem“.

LGA Institut für Umweltgeologie und Altlasten GmbH

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LAGA M23
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Bauschuttentsorgung – Vorgaben der neuen LAGA M23 zu...

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VDI-Richtlinie 6202 Blatt3

Gebäudeschadstofferkundung Asbest – VDI-Richtlinie 6202 Blatt 3 schafft Rechtssicherheit

Verfasst am 01. Februar .

Asbesthaltige Baustoffe sind in vielen Gebäuden immer noch weit verbreitet. So gelten alle Gebäude aus der Zeit vor 1994 als asbestverdächtig. Dies bedeutet, dass insbesondere bei Umbau- oder Abbruchmaßnahmen Asbestfasern freigesetzt werden können und Nutzer und Handwerker gefährden können. Eine systematische Überprüfung und Dokumentation sollte deshalb für alle älteren Gebäude Standard sein. Im Vorfeld des Abbruchs ist sie sowieso vorgeschrieben (siehe Artikel „LAGA M23“).

Eine fachgerechte Erkundung setzt vor allem umfassende Erfahrungen des Sachverständigen zu Gebäudeschadstoffen und ihren Fundstellen voraus. Die VDI-Richtlinie 6202-3 („Schadstoffbelastete bauliche und technische Anlagen, Asbest – Erkundung und Bewertung“; 2021-09) beschreibt das erforderliche systematische Vorgehen bei der Gebäudeschadstofferkundung auf Asbest. Dabei werden in einer detaillierten Begehung durch den Sachverständigen alle „Verdachtsmomente“ (d.h. schadstoffverdächtige Materialien und ihre Fundstellen) identifiziert. Auf abgesicherter statistischer Grundlage wird dann die Anzahl notwendiger Probenahmen abgeleitet (Probenahmeplan). Dies stellt sicher, dass mit ausreichender Aussagesicherheit asbesthaltige Materialien identifiziert werden können. Nur so werden Gefährdungen ausgeschlossen und der für die Entsorgung von Bauschutt geforderte Nachweis der „Asbestfreiheit“ erbracht (siehe Artikel „LAGA M23“).

Unsere Leistungen zum Thema Gebäudeschadstoffe finden Sie hier.

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LAGA M23
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Bauschuttentsorgung – Vorgaben der neuen LAGA M23 zu...

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Bauschuttentsorgung – Vorgaben der neuen LAGA M23 zu Asbest

Verfasst am 30. Januar.

Die LAGA M23 („Vollzugshilfe zur Entsorgung asbesthaltiger Abfälle“) regelt die Entsorgung asbesthaltiger Abfälle. Eine neue Fassung liegt nun mit Datum vom 29. November 2023 vor. Sie wird sukzessive von den einzelnen Ländern eingeführt, wobei länderspezifische Modifikationen möglich sind.

Für die Entsorgung von Bauschutt ergeben sich damit gravierende Änderungen: So gelten alle Gebäude, die vor 1994 errichtet wurden, zunächst pauschal als asbestverdächtig:

Vor baulichen Eingriffen, wie z. B. Abbruch, Sanierung oder Instandhaltung, in Bauwerke, mit deren Errichtung vor dem 31.10.1993 begonnen wurde und für die kein Nachweis der Asbestfreiheit auf Grund einer bereits erfolgten Asbestsanierung vorliegt, ist eine anlassbezogene Erkundung auf den Schadstoff Asbest erforderlich. Dieses Erfordernis ergibt sich aus den Anforderungen des KrWG, der GefStoffV, der Baustellenverordnung (BaustellV) und der jeweiligen Landesbauordnung. Die Umsetzung wird durch die Vorgaben der VDI 6202 Bl. 3 konkretisiert.

(siehe Artikel „VDI-Richtlinie 6202 Blatt3“).

Erfolgt dies nicht oder werden festgestellte asbesthaltige Materialien vor dem Abbruch nicht auf der Grundlage eines Rückbaukonzepts vollständig separiert, so ist der anfallende Bauschutt als gefährlicher Abfall zu sehr hohen Kosten zu entsorgen.

Weitere Informationen zum Thema „Gebäudeschadstoffe“ erhalten Sie hier.
Unsere Leistungen zum Thema „Abfälle“ finden Sie hier.

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Seilzugangstechnik Level 1 und 2

Seiltanz unter der Brücke: LGA-Felsenteam durchläuft Ausbildung zu Seilzugangstechniker:innen Level 1 und 2

Verfasst am 21. Dezember.

Eigentlich ein lauschiges Plätzchen, das an Urlaub erinnert: Die Menach mäandriert plätschernd durch die grüne Wiese. Eine alte, stillgelegte Eisenbahnbrücke, über die hin und wieder ein Radfahrer radelt. Der Ausbildungsort in Mitterfels bei Straubing lädt zum Verweilen ein. Doch dafür ist das Felsenteam der LGA nicht angerückt. Auf dem Plan steht ein straffes Ausbildungsprogramm vom 10.-12. und 23.-27. Oktober, das die Teilnehmenden zu Seilzugangstechniker:innen Level 1 und Level 2 ausbildet.

Ausbildungsort in Mitterfels

Die Begutachtung von Felsen unter Zuhilfenahme von Seilzugangstechnik (SZT) ist essenzieller Bestandteil der Arbeit des Felsen-Teams. Häufig können Felsen vom Boden aus oder per Drohne nicht ausreichend beurteilt werden, da sie schlecht einsehbar sind oder Details wie z. B. das Kluftbild aus der Ferne nicht begutachtet werden können. Um Felsmassiven dennoch eine fundierte Gefährdungsstufe zuweisen und adäquate Sicherungsmaßnahmen planen zu können, wird auf eine gründliche und objektnahe Untersuchung mittels SZT gesetzt. Der Zugang mit Seil hat dabei wenig mit Sportklettern zu tun. Anstatt den Fels selbst zu beklettern, seilen sich die Sachverständigen mittels persönlicher Schutzausrüstung (PSA) an zwei Seilen ab oder steigen an diesen auf.

Aufsteigen am Seil unter den wachsamen Augen des Ausbilders

Seit neun Jahren werden die Felssachverständigen der LGA jährlich im Umgang mit PSA speziell für den Einsatz bei der Felsbegutachtung geschult. Zur diesjährigen Ausbildung mit Abschluss Seilzugangstechniker:in Level 1 und 2 hat Christoph Rieser, Ausbilder des Verbands Deutscher Berg- und Skiführer (VDBS), die Natursteinbrückenpfeiler in Mitterfels als Ausbildungsgelände gewählt. Auf dem Programm stehen teils Wiederholungen des bereits Erlernten, teils das Erlernen neuer Fähigkeiten: Abseilen und Aufsteigen an Seilen (vertikale Richtung), Seilwechsel und Quergänge (horizontale Richtung), das Übersteigen von Ständen, Aufbau und Nutzung von Flaschenzügen, verschiedene Rettungsszenarien zum Bergen einer verunfallten Person, Knotenkunde und Theorieeinheiten z. B. zu Materialkunde und Sturzphysik.

Rettungsübung: verunfallte Person nach unten retten

Am jeweils letzten Tag der beiden Ausbildungsblöcke fand eine theoretische und praktische Prüfung statt, die vom staatlich geprüften Berg- und Skiführer Andreas Schanzer; VDBS, abgenommen wurde und mit deren Bestehen die Teilnehmenden das Level 1 (10.-12.10.) und Level 2 (23.-27.10.) erhielten.

Wir freuen uns über die Aufnahme in den VDBS als Seilzugangstechniker:innen und bedanken uns herzlich bei Christoph Rieser und Andreas Schanzer für die hervorragende Ausbildung.

Quergang auf einem Stahlseil unter der Brücke in knapp 20 m Höhe

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LAGA M23
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Erfolgreiches DAkkS-Audit

Erfolgreiches DAkkS-Audit

Verfasst am 22. November.

Für unsere Beurteilungen von Boden, Wasser, Baustoffen und Abfällen legen wir größten Wert auf eine qualifizierte Probenahme. Unser umfassendes Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN EN ISO/IEC 17025:2018 ist von der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) akkreditiert und wird laufend (Turnus ca. 1,5 Jahre) im Rahmen von Überwachungsaudits überprüft.

Alle 5 Jahre ist eine vollständige Überprüfung aller Probenahmeverfahren sowie des Managementsystems vorgeschrieben („Wiederholungsbegutachtung“, früher „Reakkreditierung“).

Messtechnischer Aufbau für Wasserprobenahme
Entnahme von Schöpfproben aus Fließgewässern
Beim Audit im Juli 2023 waren zwei Auditorinnen der DakkS für jeweils zwei Tage im Haus und durchleuchteten alle Abläufe im Detail. Mit Schreiben vom 03. November 2023 bestätigte die DakkS die Aufrechterhaltung unserer Akkreditierung. Zitate aus dem Auditbericht:

„Alle für die Probenahme befugten Mitarbeiter verfügen über die erforderlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten, die Probenahmen kompetent fachgerecht normkonform durchzuführen. Das für die Probenahme von Boden eingesetzte Team führt die technischen Arbeiten routiniert aus.“

„Die Mitarbeitenden zeichnen sich durch eine fundierte fachliche Ausbildung aus.“

„Besonders hervorzuheben ist der familiäre unternehmerische Grundgedanke. Durch diesen wird es möglich, eine stabile, fluktuationsarme Basis zu schaffen. Die hieraus erwachsene Kontinuität schlägt sich auch im Managementsystem nieder, das nachweislich aktiv gelebt und stetig weiterentwickelt wird.“

(DakkS-Urkunde) (Anlage zur DakkS-Urkunde)

 

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LGA-Schulung KA5

Gerüstet mit Spaten und Pürckhauer: Interne LGA-Schulung zur Bodenansprache nach KA5

Verfasst am 27. Oktober.

Am 18.10. und 25.10.2023 wurde jeweils eine Gruppe des LGA-Teams in der Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Bodenansprache nach KA5 geschult.

Geleitet wurde die Schulung von unserem ehemaligen Kollegen Dr. Kunibert Eberlein, Experte für Bodenkunde, der vom ehem. Bayerischen Geologischen Landesamt als Sachverständiger für bodenkundliche Kartierungen benannt ist. Als Schulungsorte wurden die Tongrube Guggenmühle bei Allersberg bzw. ein Waldareal bei Buchenbühl ausgewählt.

Die Schulungsgruppe vom 18.10. in der Tongrube Guggenmühle bei Allersberg

Die Bodenansprache ist ein wichtiges Instrument bei der Bodenuntersuchung. Dabei werden die Böden hinsichtlich verschiedener Eigenschaften und Parameter beschrieben und klassifiziert. Um die Vergleichbarkeit und Reproduzierbarkeit von Ergebnissen zu gewährleisten, wird zur bodenkundlichen Ansprache standardmäßig die Bodenkundliche Kartieranleitung in ihrer mittlerweile 5. Auflage (KA5) verwendet. Erstmals erschien die Bodenkundliche Kartieranleitung 1965 als „Die Bodenkarte 1 : 25 000. Anleitung und Richtlinien zu ihrer Herstellung“. Die KA5 wird nicht nur in der Wissenschaft für bodenkundliche Kartierungen eingesetzt, sondern wird auch in verschiedenen Rechtsnormen vorausgesetzt (z. B. Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung, BBodSchV). So sind Bodenprofile u. a. im Rahmen von Orientierenden Altlastuntersuchungen, Detailuntersuchungen und Sanierungsuntersuchungen aufzunehmen und zu dokumentieren.

Martin Kahnt gewinnt eine Bodenprobe mittels Pürckhauer-Bohrstock

In der eintägigen Schulung im Gelände wurden zunächst Bohrkerne mittels Pürckhauer-Bohrstock gezogen bzw. kleine Schürfe angelegt, um das örtliche Bodenprofil sichtbar zu machen. Anschließend führten die Teilnehmer:innen für jede Bodeneinheit die bodenkundliche Ansprache (z. B. Fingerprobe, Bestimmung der Bodenfarbe und Substratansprache) nach den Vorgaben der KA5 durch und protokollierten die Beobachtungen in einem entsprechenden Formblatt. Kunibert Eberlein erläuterte dabei die einzelnen Schritte und gab hilfreiche Tipps für die Praxis. Die Ergebnisse wurden in der Schulungsgruppe ausgiebig diskutiert. Dank der Schulung konnte das LGA-Team seine Kenntnisse in der Bodenansprache nach KA5 vertiefen. Wir danken Kunibert Eberlein für die wertvolle Unterstützung.

Kunibert Eberlein betreut die Schulungsgruppe vom 25.10. bei der Bodenansprache nach KA5

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