Vortrag bei der DCONex in Essen

Vortrag bei der DCONex in Essen

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Am 19. und 20. Januar 2022 fand die DCONex, Fachkongress mit begleitender Ausstellung für das Schadstoff-Management, in Essen statt, an der auch Dr. Jürgen Kisskalt und Fabian Ziegler teilnahmen.

Am ersten Veranstaltungstag stellte Herr Dr. Kisskalt die „GVSS – Handlungsempfehlungen zum Umgang mit asbesthaltigen Brandschutzklappen“ dem Fachpublikum vor.

Die Empfehlungen waren von einem Fachausschuss der GVSS unter Beteiligung von drei LGA-Mitarbeitern erarbeitet worden.

Weitere Informationen zum Thema:

„Asbesthaltige Brandschutzklappen – ein Update“

„Frisch veröffentlicht: Handlungsempfehlungen zum Umgang mit asbesthaltigen BSK“

„Brandschutzklappen-Inspektion“

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DAkkS Überwachungsaudit bestätigt die hohe Qualität unserer Probenahme

DAkkS Überwachungsaudit bestätigt die hohe Qualität unserer Probenahme

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Am 21. Oktober 2021 fand eines der regelmäßigen Überwachungsaudits durch Fachleute der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) in unserem Haus statt.

Der jetzt vorliegende Bericht attestiert unseren Mitarbeitern eine sehr hohe Kompetenz bei der Probenahme von Boden-, Bodenluft-, Bausubstanz- und Abfallproben.

Unsere Akkreditierung gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 sowie unsere Zulassung als Untersuchungsstelle §18BBodSchG werden damit bestätigt.

Unsere Leistungen rund um Probenahme und Messungen finden Sie hier.

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Felssicherung an der B173: Rund 340 m Zaun, 1.000 Felsnägel und 3.000 m² Netz

Felssicherung an der B173: Rund 340 m Zaun, 1.000 Felsnägel und 3.000 m² Netz

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Die Bundesstraße B173 zählt mit über 5.000 Kfz/24 h (Zählung aus dem Jahr 2015) zu den wichtigsten überregionale Verbindungsachsen in Oberfranken. Sie verbindet die Autobahn A 73 bei Lichtenfels mit der Autobahn A 9 bei Hof, was mit einem intensiven Verkehrsaufkommen mit überdurchschnittlich hohem Anteil an Schwerverkehr einhergeht.

Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gegenüber Georisiken wie Steinschlag und Felssturz zu gewährleisten, beauftragte das Staatliche Bauamt Bayreuth die LGA IUA GmbH mit einer Begutachtung potenzieller Gefahrenbereiche entlang der B173 südwestlich von Schwarzenbach am Wald (Frankenwald). Anlass war das Abrutschen eines Felspakets aus einer Böschung im Frühjahr 2017 gewesen. Die Gesteinsmasse kam hinter der Leitplanke zum Erliegen. Daraufhin wurde die Böschung auf ihr Stein- und Blockschlagpotenzial untersucht und beurteilt. Zusätzlich wurden im Anschluss bis einschließlich August 2021 die felsdurchsetzten Steilhänge oberhalb der B173 sowie alle Felsböschungen unmittelbar am Straßenrand in einem ca. 2,5 km langen Straßenabschnitt südwestlich von Schwarzenbach am Wald untersucht, die auf Grundlage einer orientierenden Ortseinsicht augenscheinlich ein hohes Gefährdungspotenzial bargen.

Stark aufgelockerte Felsböschung an der B173

Detailaufnahme eines abgeklüfteten Blocks im Steilhang oberhalb der B173

Nach detaillierten Geländeuntersuchungen, Drohnenbefliegungen, Auswertungen des digitalen Geländemodells sowie ausgewählten Steinschlagsimulationen wurde insgesamt 27 Felsobjekten eine Gefährdungsstufe > 1 zugewiesen, was je nach Höhe der Stufe eine kurz-, mittel- oder langfristige technische Sicherung der Objekte erforderte.

Im Anschluss an die Erkundung erfolgten in der zweiten Projektphase die Ausführungsplanung und Ausschreibung der Sicherungsmaßnahmen. Zu den geplanten Maßnahmen zählen das Entfernen von Vegetation, die durch ihr Wurzelwerk die Felsböschung entfestigt oder aufgrund mangelnder Vitalität auf die Straße kippen könnte, das Beräumen einzelner, absturzgefährdeter Felsobjekte und das Stellen von Steinschlagschutzzäunen verschiedener Energieaufnahmeklassen mit einer Gesamtlänge von ca. 340 m. Weiterhin werden vier Straßenböschungen mittels hochfestem Gitter vernetzt (insg. über 3.000 m² Netzfläche). Zur Befestigung der Netze werden über 1.000 Felsnägel verbaut.

Installation einer Netzbahn für großflächige Vernetzung

Auftragnehmer der Felssicherungsarbeiten mit einem Gesamtauftragsvolumen von rund 840.000  ist die Jähnig GmbH aus Dorfhain (Osterzgebirge). Mit der Vorbereitung der insgesamt vier Baufelder (Rodungs- und Freistellungsarbeiten) wurde die Holz Prell GmbH Gundlitz aus Stammbach beauftragt. Die örtliche Bauüberwachung führt die LGA-Sachverständige Simone Pflaum durch, die auch schon die Projektleitung in der Erkundungs- und Planungsphase innehatte.

Mit Ausführungsbeginn der Arbeiten am 25.10.2021 wurde die B173 im jeweils aktiven Baufeld halbseitig gesperrt; kurzzeitig kam es  aufgrund von Baumfällarbeiten zur Vollsperrung der B173. Schneefall und Schneebedeckung im Dezember erschwerten zunehmend die Arbeiten. Nach einer 3,5-wöchigen Winterpause wird die Baustelle voraussichtlich am 17.01.2022 wieder anlaufen.

Bohrarbeiten bei herausfordernden Witterungsbedingungen

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Unser Institut feiert 20-jähriges Jubiläum!

Unser Institut feiert 20-jähriges Jubiläum!

Verfasst am 05. Januar 2022.

Zum 1. Januar 2002 gründete sich die LGA Institut für Umweltgeologie und Altlasten GmbH aus der gleichnamigen Abteilung der LGA (Körperschaft des öffentlichen Rechts) als eigenständige Gesellschaft.

Sie steht somit in der Tradition der Altlastenbearbeitung in der LGA, die bereits in den frühen 1980er Jahren begann (für Insider: damals war die „Holland-Liste“ noch das Maß der Dinge…).

Wir sagen Danke an unsere treuen Kunden und unsere bewährten Partner.

Gemeinsam mit Ihnen haben wir noch viel vor und darauf freuen wir uns!

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Asbesthaltige Brandschutzklappen – ein Update

Asbesthaltige Brandschutzklappen – ein Update

Verfasst am 20. Dezember 2021

Im April 2021 hatten wir bereits hier über die Problematik asbesthaltiger Brandschutzklappen informiert.

Die Handlungsempfehlungen des GVSS (Gesamtverband Schadstoffsanierung) haben seitdem weite Verbreitung gefunden. Im September 2021 wurden außerdem zwei „emissionsarme Verfahren“ zur Funktionsprüfung asbesthaltiger Brandschutzklappen veröffentlicht (AT 8.1 und AT 8.3). Sie ergänzen somit die Handlungsempfehlungen um geprüfte Verfahren, die keiner behördlichen Einzelzustimmung bedürfen. Sie dürfen aber nur eingesetzt werden, wenn bestimmte Rahmenbedingungen eingehalten werden. Deshalb ist die systematische Inspektion durch den Asbestsachverständigen (siehe Abbildung) Voraussetzung für eine arbeitssichere Wartung der Brandschutzanlagen.

Unsere Leistungen

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Mit Boot und Saugbohrer: Probenahme in der Vorsperre des Eixendorfer Sees

Mit Boot und Saugbohrer:
Probenahme in der Vorsperre des Eixendorfer Sees

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Die in den 1970er Jahren erbaute Talsperre „Eixendorfer See“ an der Grenze zwischen den Landkreisen Schwandorf und Cham wurde 1987 durch eine Vorsperre ergänzt, um die Wasserspiegelschwankungen im Stauwurzelbereich zu reduzieren. In der Vorsperre lagerte sich seither sukzessive Sediment in wechselnden Mächtigkeiten ab. Die Menge wird laut einer Echolot-Untersuchung im Dezember 2019 mit rund 54.000 m³ beziffert.

Zur Verbesserung der Gewässergüte und zur Wiederherstellung des ursprünglichen Wasserrückhaltevermögens ist eine (Teil-)Entlandung der Vorsperre geplant. Dazu beauftragte das Wasserwirtschaftsamt (WWA) Weiden die LGA mit Sedimenterkundungen und einer Variantenprüfung zur Entnahme und Entsorgung der Sedimente. Das Projekt wird seitens der LGA von Bernd Malkmus geleitet.

Vorsperre des Eixendorfer Sees

Markierung der Probenahmestellen mittels Bojen

Zu Beginn des Projekts wurde ein Probenahme- und Untersuchungskonzept für die Vorsperre entwickelt, das als Grundlage für behördliche Abstimmungen und schließlich für die in situ-Beprobung der Sedimentauflandung diente. Die Probenahme musste aus zeitlichen Aspekten und aus Gründen des Naturschutzes (Biberpopulation, Fischbestand, mehrere geschützte Muschelarten) ohne ein Ablassen der Vorsperre erfolgen. Stattdessen wurden mittels GPS und Echolotmessung insgesamt 48 Probenahmestellen, die sich rasterartig über die Gesamtfläche verteilen, per Boot angesteuert und im ersten Schritt mit Bojen markiert.

Anschließend folgte die Erkundungsphase mit Sedimentprobenahme und Analytik. Die Probenahme erfolgte mittels Saugbohrer vom Boot aus. Hierbei wurde pro Probenahmepunkt eine repräsentative Mischprobe über die gesamte Sedimentmächtigkeit gewonnen.

Die Analytik wird nun Fragen zur genauen Korngrößenverteilung und eventuellen Belastungen durch Stoffe klären, die die Verwertungsmöglichkeiten des späteren Aushubmaterials beeinflussen. Mit den gewonnenen Daten wird abschließend ein Variantenvergleich für die Entnahme und Entsorgung des Sediments durchgeführt. Die Pressemitteilung des WWA Weiden ist hier zu finden.

Sedimentprobe Nr.1

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