HBCD

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HBCD bzw. HBCDD steht für Hexabromcyclododecan und ist ein ringförmiges, bromiertes Kohlenwasserstoffmolekül. HBCD diente wegen seiner technischen Eigenschaften vorwiegend als Flammschutzmittel für Kunststoffe und kam daher vor allem in Gebäude-Dämmstoffen aus Polystyrol (EPS / XPS), teilweise auch in Verpackungskunststoffen (EPS) zum Einsatz. Im Mai 2013 wurde HBCD unter der internationalen Stockholm-Konvention als persistenter Schadstoff (POP) eingestuft. Daraus folgte ein weltweites Handels- und Verwendungsverbot (mit Übergangsfristen). Seit dem 22. März 2016 dürfen in der EU keine Produkte (Stoffe, Gemische und Erzeugnisse) mehr hergestellt und vertrieben werden, die mehr als 100 mg/kg HBCD enthalten. Eine zeitweise geltende Ausnahme für Polystyrol (EPS) endete am 21. Februar 2018. HBCD-haltige Dämmstoffe werden in Deutschland nicht als „gefährliche Abfälle“ eingestuft, es gelten jedoch ein Getrenntsammlungsgebot, ein Vermischungsverbot sowie Nachweis- und Registerpflichten.

Polystyrolplatten zur Wärmedämmung im Wandbereich

Polystyrol-Dämmplatten unter Dachhaut
Extrudierte Polystyrol-Dämmplatten (grün) im Fußbodenaufbau

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Carbolineum

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Carbolineum ist ein Teeröl-Gemisch mit PAK als Wirkstoff.

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HSM

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HSM ist die Abkürzung für Holzschutzmittel. Holzschutzmittel lassen sich prinzipiell unterscheiden in:

  • lösemittelhaltige HSM (Wirkstoffe u. a. PCP, Lindan, DDT)
  • steinkohlenteerhaltige HSM, z. B. Teeröle (Wirkstoff: PAK)
  • wasserlösliche HSM auf Salzbasis (mit anorganischen Wirkstoffen: Quecksilber, Arsen, Bor, Chrom, Fluorid, Kupfer, Zink)

Vor allem tragende Holzbauteile (Dachbalken, etc.) mussten in der BRD bis Ende der 1980er Jahre und in der ehemaligen DDR bis 1990 mit einem chemischen Holzschutz behandelt werden.

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Alte Mineralwolle

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siehe KMF.

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COP

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Die chlororganischen Pestizide bzw. Organochlorpestizide (OCP) bezeichnet eine Gruppe weit verbreiteter Pestizide. Dazu zählen:

  • DDT
  • alpha-, beta-, gamma-HCH (Lindan) und delta-HCH
  • Aldrin
  • Dieldrin
  • alpha-, beta-Endosulfan

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